eSports

Neue Twitch-Features löschen kontextabhängige Beleidigungen

Twitch wird in den kommenden Monaten verschärfte Programme für Streamer und deren Chats einführen, die bestimmte Wörter aus beleidigenden Kontexten und Emotes erkennen und zensieren.

In dem Format “Twitch Town Hall” am Mittwoch gaben Mitarbeitende der Streaming-Plattform Pläne und Änderungen für diese im kommenden Jahr bekannt. Unter anderem sprach hier Chief Operating Officer (COO) Sara Clemens über eine leichte Strategie-Anpassung, innerhalb welcher schärfere Richtlinien für beleidigende Inhalte im Chat oder Stream selbst eingeführt werden.

Die Software erkennt den Kontext

Die Begriffe, die laut Clemens von den kommenden Einschränkungen betroffen sein werden, sind zum Beispiel “simp”, “virgin” und “incel”. Somit zielen die Richtlinien darauf ab, Gegenmaßnahmen gegen Ausdrücke wie diese zu unternehmen. Das ist besonders dann der Fall, wenn sich die Begriffe “negativ auf die sexuellen Praktiken einer anderen Person beziehen”.  Von diesen Maßnahmen sollen ebenso bestimmte Emotes betroffen sein.

Gerade der Aspekt der Kontextabhängigkeit macht nun einigen Twitch-Nutzern Sorgen. Auf Twitter erwarten viele eine neue “Grauzone“, in der Twitch mehr oder weniger wahllos Nutzer bannen wird, da sie eines der genannten Worte benutzt haben. Die von Clemens genannten Ausdrücke finden darüber hinaus in zahlreichen humorvollen Kontexten Anwendung, was die Angst vor willkürlichen Banns befeuert.

Twitch äußerte sich aufgrund dieser Reaktionen später am 16. Dezember genauer zu der Ankündigung und stellte klar, dass die Einschränkungen nur dann Anwendung fänden, wenn bestimmte Begriffe wiederholt in beleidigendem Kontext erkannt würden.

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Bildquelle: Twitch/Twitter

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