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"Mindfuck" – MontanaBlack feuert gegen Permabans – Gaming

Der Banhammer ist bei Twitch aktuell sehr locker. Das musste zuletzt Papaplatte erfahren, aber prominent war auch Flying Uwes Permaban. Für MontanaBlack ist das ein hartes Thema.

“Überleg dir mal, was das für ein Mindfuck ist, wenn du dauerhaft gebannt bist.”

Streamer Marcel “MontanaBlack” Eris sprach jüngst in seinem Stream über das Thema von permanenten Sperren auf Twitch.

Dabei ging es auch um die Fälle von Papaplatte, der aktuell für unbekannte Zeit gebannt ist (Fans vermuten eine 30-Tage-Sperre), als auch um FlyingUwe, der dauerhaft gesperrt wurde.

Gerade der Bann von FlyingUwe habe laut MontanaBlack den Streamer hart getroffen: “Er lädt keine Videos auf seinem Gaming-Kanal mehr hoch. Er streamt nicht auf YouTube. Und ich kann euch auch sagen, warum. Weil das Einzige, was Uwe sich grade wünscht, was das Internet-Ding angeht, ist es, dass er wieder auf Twitch streamen darf.”

Die Sperre gab es für die Androhung von Gewalt gegenüber einem Fan im Stream, weil dieser durch Anrufe die Liveübertragung wiederholt unterbrach.

Das System der Permabans ist unpassend

Seit dem Bann darf Uwe auch nicht mehr in anderen Twitch-Streams auftauchen, da dann die gastgebenden Streamer eine Sperre zu befürchten haben. Laut MontanaBlack hat der Kampfsport- und Gaming-Content-Creator Einspruch eingelegt. Nachdem dieser abgelehnt wurde, dauert es 90 Tage bis zur nächsten Chance zum Protest.

Bei Papaplatte war es der sechste Bann in kurzer Zeit. Nach mehreren Ein-Tages-Sperren muss er nun länger von der Plattform fernbleiben.

Eine Gangart, die MontanaBlack auch generell begrüßen würde: “Wenn du Scheiße gemacht hast und bestraft wirst, soll das weh tun. Ich persönlich würde davon weggehen, Leute dauerhaft von Twitch zu bannen.” Bei diesen dauerhaften Banns ginge es auch um Existenzen.

Verschiedene temporäre Sperren, je nach Härte des Vergehens, würde er dafür begrüßen.

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Außerdem sprach der Twitch-Star in seinem Stream an, wie sehr er die Plattform eigentlich möge – beispielsweise wegen der funktionellen Darstellung vom Livechat. Sie sei für ihn die einzige richtige Plattform für Gaming-Content-Creator.

Montes Bann-Vergangenheit

MontanaBlack selber kennt Sperren auf Twitch. Sein letzter Bann ist knapp ein Jahr her. Damals hatte er sich in der Wortwahl während eines Streams von einem Kollegen vergriffen.

Der prominenteste Permabann der letzten Monate betraf Dr. Disrespect. Noch ist immer nicht ganz geklärt, warum er die Plattform verlassen musste. Inzwischen streamt der Doc auf YouTube.

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