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Blast steigt wohl aus NEOM-Deal aus – CS:GO

Nach harter Kritik und Druck von Seiten der Teams und der Community beendet BLAST wohl die Zusammenarbeit mit NEOM.

Etwas mehr als zwei Wochen hat der Deal gehalten. Neben der LEC rudert jetzt auch BLAST zurück. Die dänischen Turnierveranstalter steigen nach massiver Kritik offenbar aus dem Deal mit dem saudi-arabischen Großprojekt NEOM aus.

NEOM hat Großes vor. Geplant ist eine Technologie-Stadt – ein Mekka des Esport – die für eine halbe Milliarde US-Dollar im Nordwesten des Landes entstehen soll.

Harte Kritik aus der Esport-Szene

Das erste Mal im Scheinwerferlicht stand NEOM als es von Riot Games als Sponsor der League of Legends European Championship Series angekündigt wurde. Auch hier hagelte es Kritik von Seiten der Spieler, Kommentatoren und Fans. Der Deal platzte daraufhin.

Die Kritik an NEOM ist berechtigt. In Saudi-Arabien herrscht immer noch eine Missachtung der Menschenrechte, sowie schlechte Arbeitsverhältnisse, Unterdrückung von Frauen und Verbote von Homosexualität.

Auch BLAST geriet zusehends unter Druck. Teams wie Astralis drohten mit einem Boykott der Turnierserie, da sie eine solche Zusammenarbeit als inakzeptabel empfinden. Zahlreiche Kommentatoren und Analysten kündigten bereits an, dass sie nicht mehr mit BLAST zusammenarbeiten wollen, sollte der Deal bestehen bleiben.

Die Entscheidung die Zusammenarbeit zu beenden ist laut Berichten hinter geschlossenen Türen gefallen. Eine offizielle Bestätigung seitens des Veranstalters gibt es noch nicht. Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Bildquelle: BLAST, NEOM

 


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